400 Euro Jobs anmelden lohnt sich!

Beschäftigen Sie einen oder mehrere Minijobber?

Dann sollte ein Minijob angemeldet werden, ganz einfach in wenigen Schritten über die Minijob-Zentrale.

Falls Sie als Arbeitgeber nicht wissen, ob Ihre Beschäftigten unter die Minijob Regelung fallen: Eine Beschäftigung kann einerseits wegen der geringfügigen Höhe des Arbeitsentgelts –geringfügig entlohnte Beschäftigung – andererseits wegen ihrer geringfügigen Dauer –kurzfristige Beschäftigung – als geringfügig gelten. In beiden Fällen ist die Anmeldung des Minijobs angeraten.

Konkret kommt es bei einem geringfügig entlohnten Minijob darauf an, dass der Arbeitnehmer pro Monat nicht dauerhaft über 400 Euro verdient. Als kurzfristig gilt eine Beschäftigung, wenn diese im Laufe eines Kalenderjahres nicht länger als zwei Monate läuft oder auf 50 Arbeitstage beschränkt ist, unabhängig von der Höhe des Verdienstes.

Eine sozialversicherungsrechtliche Beurteilung der Beschäftigung führen Sie als Arbeitgeber selbst durch. Bei Feststellung eines geringfügigen Beschäftigungsverhältnisses sollte der Minijob bei der Minijob-Zentrale angemeldet werden. Sie übernehmen mit der Anmeldung des Minijobs die Pauschalabgaben bezüglich Sozialversicherung. Der Minijobber muss keine Beiträge zahlen, sondern verdient normalerweise brutto für netto.

Durch den vom Arbeitgeber entrichteten Pauschalbeitrag zur Rentenversicherung erwerben 400-Euro-Jobber zumindest geringfügige Rentenansprüche. Ein Minijob ist nämlich prinzipiell sozialversicherungsfrei. (Für den Aufbau vollwertiger Rentenansprüche können Minijobber freilich auf die Versicherungsfreiheit verzichten und freiwillig die Beiträge zur Rentenversicherung aufstocken.)

Wie aber funktioniert nun die Anmeldung eines Minijob bei der Minijob-Zentrale? Vier Schritte führen zur erstmaligen Anmeldung des Minijobs:
Zur Anmeldung zur Sozialversicherung und die Beitragszahlung benötigen Arbeitgeber zuerst einmal eine Betriebsnummer. Der Betriebsnummern-Service der Bundesagentur für Arbeit in Saarbrücken vergibt diese auf Antrag (Das ist bei der Agentur für Arbeit auch online möglich.)
Für die Meldung zur Sozialversicherung muss der Arbeitgeber feststellen, ob ein Minijob oder eine versicherungspflichtige Beschäftigung vorliegt. An dieser Stelle geht die sozialversicherungsrechtliche Beurteilung über die Bühne. Hierbei hilft der Personalfragebogen, ein Leitfaden, mit dessen Hilfe notwendige Angaben seitens des Arbeitnehmers abgefragt werden können.
Durch eine Anmeldung zur Sozialversicherung übermitteln Arbeitgeber bestimmte Angaben zur beschäftigten Person und zur Beschäftigung an den zuständigen Sozialversicherungsträger.

Als letzter Schritt der Anmeldung des Minijobs bei der Minijob-Zentrale erfolgt die Beitragszahlung.

Praktisch: Zur möglichst einfachen Beitragsermittlung stellt die Minijob-Zentrale einen Minijob-Beitragsrechner bereit. Mit dem Beitragsnachweis übermittelt der Arbeitgeber die Summe der Abgaben, die er insgesamt für alle Minijobber in einem Monat zahlen wird. Diese Summe setzt sich übrigens aus Beiträgen zur Kranken- und Rentenversicherung sowie den übrigen pauschalen Abgaben zur Lohnsteuer, Arbeitgeberversicherung und Insolvenzgeldumlage zusammen.

Indem Sie bei der Minijob-Zentrale jeden Minijob anmelden, stellen Sie nicht nur die Tätigkeit Ihres geringfügig Beschäftigten auf sozial sichere Füße. Mit der Anmeldung des Minijobs sorgen Sie zudem für ein ordnungsgemäßes Beschäftigungsverhältnis. Denn Sozialgesetzbuch und Abgabenordnung sehen für Ordnungswidrigkeiten Geldbußen vor – und wer als Arbeitgeber vorsätzlich oder leichtfertig seiner Meldepflicht bzw. seiner Verpflichtung, Steuerabzugsbeträge einzubehalten oder abzuführen, nicht nachkommt, handelt ordnungswidrig! Das kann teuer werden. Geldbußen bis zu 5.000 Euro drohen. Es lohnt sich also wirklich, den Minijob bei der Minijob-Zentrale anzumelden.

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